Pressemeldung Nr. 25/09

Schöffengericht, Dienstag, den 04. August 2009, 13.30 Uhr, Sitzungssaal C 2

Einem im November 1971 geborenen Angeklagten wird zur Last gelegt, im November 2006 und danach in Bad Dürkheim und andernorts unter anderem Betrügereien, Untreue zum Nachteil seines Arbeitgebers sowie Urkundenfälschung begangen zu haben. Er soll - teilweise  zusammen mit gesondert verfolgten Mittätern - von ihm vermittelte Fahrzeugfinanzierungen bei der Bank zu Lasten seines Arbeitgebers abgelöst haben. Eines der Fahrzeuge soll er einem Mittäter zur Verfügung gestellt haben, der es dann absprachegemäß als in Polen gestohlen meldete, um den Schaden auf die Kaskoversicherung abzuwälzen. Hinsichtlich eines anderen, auf gleiche Weise abgelösten Fahrzeuges zerschlugen sich die Pläne und es wurde ein Finanzierungsvertrag mit der Bank abgeschlossen. Um den bei seinem Arbeitgeber entstandenen Schaden auszugleichen und eine Kündigung zu vermeiden, versuchte der Beschuldigte einen Finanzierungsvertrag bei einer Bank mit einer gefälschten Verdienstbescheinigung eines angeblich kreditwürdigen Kunden, der eines der abgelösten Fahrzeuge übernehmen sollte, abzuschließen. Schließlich soll der Angeklagte noch einen Einbruch in seinem Haus bei der Polizei vorgetäuscht und bei der Hausratversicherung entsprechende Ersatzansprüche angemeldet haben, allerdings ohne Erfolg.

Falls Sie an dem Termin teilnehmen wollen, rufen Sie bitte am Vormittag vorher bei der Geschäftsstelle der Abteilung für Strafsachen, Tel.: 06321/401-290, an und vergewissern Sie sich, dass der Termin auch stattfindet.